Unsere Anliegen:
Erhalt des Freibads in Neu Wulmstorf
Nichtverkauf der Stellplatzgrundstücke im Postweg
Wir sind Schwimmer und Freunde des Freibades in Neu Wulmstorf. Wir möchten, dass unser Freibad erhalten bleibt.
Das Freibad in der Gemeinde Neu Wulmstorf ist ein Juwel. Es ist ein Ort der Abkühlung, der Toleranz und Vielfalt und der Lebensqualität für alle Generationen.
Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unserer Seite zu unserem Anliegen zu informieren.
Ferner möchten wir Sie auch zum Umstand des Verkaufs der Stellplatzgrundstücke im Postweg durch die Gemeinde Neu Wulmstorf informieren.
Wirtschaftliche Lage
Wir möchten uns für den Erhalt des Freibades einsetzen und hatten ein Bürgerbegehren in Gang gesetzt.
Leider wurde unser Bürgerbegehren im Verwaltungsausschuss mehrheitlich durch CDU und SPD abgelehnt.
Im Ablehnungsbescheid erklärte uns Bürgermeister Tobias Handtke, dass wir einen defizitären Haushalt haben. Folglich decken die Einnahmen nicht die Ausgaben.
Das Bürgerbegehren wäre zudem rechtswidrig wegen zu hoher Folgekosten für die Gemeinde und die Gemeindeverwaltung verstieße sonst gegen den Grundsatz der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung.
Wir befürchten, wenn das Freibad fällt werden auch die Minigolfanlage und die Tennisplätze geschlossen.
Wenn man sich Neu Wulmstorf ansieht, fällt einem auf, dass viel Geld für unnötige Sachen augegeben wird.
Der Umbau der Bahnhofstraße hat nach offizieller Angabe 520.000,00 € gekostet. Dafür wurden von auswärtiger Seite Zuschüsse eingeworben.
Die Monitore, welche in Höhe des Marktplatzs auf einer Stahlbrücke über der Bahnhofstraße montiert sind, haben 25.00,00 € gekostet.
Die über der Fahrbahn angebrachte Textanzeige lenkt die Verkehrsteilnehmer ab. Dieses Bauwerk stellt eine Gefährdung für den Straßenverkehr dar.
Auf unserem Friedhof soll jetzt für 1.140.000,00 € ein Betriebshäuschen für Mitarbeiter des Baubetriebshofes mit integriertem WC auch für Besucher gebaut werden. Damit sollen Mitarbeiter, die auf dem Friedhof Grünarbeiten verrichten, einen Pausenraum zur Verfügung haben.
Anmerkungen:
- Für ca. 500.000,00 € bekommt man schon ein Einfamilienhaus gebaut.
- Der Baubetriebshof mit Aufenthaltsraum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Friedhofes.
- Eine Toilette befindet sich bereits auf dem Friedhof.
Auf der Sportanlage im Bassental wurde die vordere Hälfte der Parkplätze abgetrennt und auf den Parkflächen eine Blühwiese errichtet. Es wurden hierfür auch ca. 20 gesunde Bäume gefällt und neu angepflanzt. Trotzdem werden die Parkflächen bei großen Veranstaltungen auf dem Gelände zum Parken von Kfz. genutzt.
Wir fragen uns: Und dieses Vorgehen entspricht dem Grundsatz der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung?!
Für eine Teilsanierung unseres Freibads hätte die Gemeinde im Juni 2025 aus Niedersachsen bis zu 40 % der Kosten als Zuschuss einwerben können, was sie jedoch unterließ.
Die Bundesregierung hatte dieses Jahr 1 Milliarde € an Fördergeldern für die Instandsetzungen von Sportanlagen, so auch für Freibäder, im Rahmen eines Sondervermögens ausgeschrieben.
Unser Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung haben wissentlich keinen Cent (0,00 €) für die Renovierung unseres Freibades beantragt.
Die Gemeinde Jesteburg hat aus diesem Fonds 750.000,00 € für die Renovierung ihres Freibades zugesprochen bekommen. Auch wir hätten davon profitieren können.
Die Gemeinde will das Freibad einfach nicht erhalten, auch wenn Gegenteiliges aus der SPD und von unserem Bürgermeister Handtke immer wieder behauptet wird.
Eine unwahre Nachricht wird durch ständiges Wiederholen nicht wahrer.
Mit dem Erhalt unseres Freibads könnten wir als familienfreundliche Gemeinde dastehen.
Bürgermeister Handtke warf uns vor, gesetzwidrige Ziele zu verfolgen.
Wir haben zu keinem Zeitpunkt gefordert, dass die Gemeinde zig Millionen Euro in das Freibad investieren soll.
Einzig: Der Sprungturm muss umgehend saniert werden.

Politische
Lage
Während unserer Unterschriftensammlung hatten wir ausgiebigen Kontakt zu Bürgern und auch zu Politikern des Gemeinderates, die uns am Info-Stand aufsuchten.
Vonseiten der SPD-Politiker wurde uns immer wieder erklärt, dass der Fortbestand des Freibades wichtig aber zu teuer sei und dass man das Bürgerbegehren deswegen ablehnte.
Unsere stellvertretende Bürgermeisterin Frau Schnack pöbelte uns am Info-Stand mit folgenden Worten an: "Ihr habt ja keine Ahnung was das kostet. Ich weiß das und kenne die Zahlen. Wir haben 75 Mio. € für die Schulen ausgegeben und für das Freibad ist kein Geld mehr übrig!"
Außerdem wolle man sich an einem geplanten Kombibad in Hamburg Fischbek beteiligen.
Herr Löbel, von der Partei Die Linke, wollte das Bürgerbegehren ebenfalls nicht unterstützen.
Politiker der CDU und von der Partei die Grünen waren nicht zugegen.
Die einzigen, die uns unterstützten, waren die FDP und einzelne Mitglieder der UWG.
Jetzt wurde auch die Bauplanung für die Fischbeker Reethen von der IBA Hamburg veröffentlicht. Darin ist in diesem Neubaugebiet kein Kombibad vorgesehen.
Uns Bürgern wird vom Bürgermeister Handtke erklärt, dass die Gemeinde Neu Wulmstorf den Bau dieses Kombibads unterstütze. Dieses Luftschloss wird uns folglich nur vorgegaukelt.
Deswegen wurden keine Investitionen in unserem Freibad vorgenommen und keine Fördergelder beantragt.
Damit haben die Gemeindeverwaltung, die Mehrheit der Politiker im Gemeinderat und Bürgermeister Handtke unser Freibad dem Verfall mit Wissen und Wollen, also vorsätzlich, preisgegeben.
Wir haben im September 2026 Kommunalwahlen. Da haben wir als wahlberechtigte Einwohner von Neu Wulmstorf die Möglichkeit, mit unserer Teilnahme für den Erhalt des Freibads die richtige Partei zu wählen.
Ist das Freibad erst einmal geschlossen und das Grundstück verkauft, bleibt es dabei.
Wir befürchten: Wenn das Freibad fällt, werden auch die Minigolfanlage und Tennisplatz in absehbarer Zukunft ebenfalls geschlossen. Dann werden diese gemeindeeigenen Grundstücke gewinnbringend verkauft und bebaut.
Und genau das wollen wir verhindern!!

Kommunalwahl 2021
17.824 Wahlberechtigte
3.357 anerkannte Unterschriften
haben wir bei unserem Bürgerbegehren eingeholt.
18,83 %
das entspricht der Wahlberechtigten

Gründe für den Erhalt des Freibads
- Das Freibad Neu Wulmstorf liegt in einem gut erschlossenen Wohngebiet mit altem Baumbestand, schöner Liegewiese und viel Platz zum Spielen für Jung und Alt.
- Es ist eine Perle in unserer Gemeinde.
- Das Freibad genießt einen sehr guten Zuspruch in der Bevölkerung.
- Es ist ein Ort der Vielfalt und der Toleranz.
- In den Sommerferien ist es der einzige Ort, an dem sich Hiergebliebene abkühlen und baden können.
- Es ist auch gut an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angeschlossen.
- Es liegt zentral und ist für jedermann ohne großen Aufwand erreichbar.
- Es ist für die Wassergewöhnung und die Schwimmausbildung unserer Kinder von sehr großer Bedeutung.
Für eine familienfreundliche Gemeinde ist das Freibad unverzichtbar!
Wir vertreten die Auffassung, dass ad hoc keine Millionen Euro für den Erhalt des Freibades erforderlich sind. Aktuell muss der Sprungturm instandgesetzt werden. Geschätzte Kosten in Höhe von 120.000 Euro wurden von der Gemeinde hierfür veranschlagt.
Die sanitären Anlagen müssten in naher Zukunft erneuert werden. Schon hätten wir wieder ein attraktives Freibad.
Für weitere Sanierungen sollten Kapitalrücklagen im Haushalt gebildet werden.
Andere Gemeinden zeigen uns, wie Freibäder erhalten werden.
Mit dem momentanen Eintrittspreis i.H.v. 3,00 € für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren und i.H.v. 4,50 € für Erwachsene ist es auch noch für jeden erschwinglich. In Hamburg bezahlt man fast das Doppelte.
Stellplatzgrundstücke am Postweg
Dort wurde in den 1970er Jahren auf einem Erbpachtgrundstück eine komplette Reihenhaussiedlung mit Stellplatzgrundstücken errichtet.
In den Baugenehmigungen war pro Reihenhaus 1 Kfz.-Stellplatz vorgeschrieben. Diese Stellplätze wurden auf separaten Grundstücken im Postweg realisiert.
Nach Herstellung der Siedlung und dieser Stellplätze (welche von den Reihenhauskäufern komplett bezahlt wurden) mussten diese Stellplatzgrundstücke lastenfrei und zweckgebunden für 0,00 € aus dem Erbpachtareal an die Gemeinde übertragen werden.
Eine Baulast zugunsten der Stellplatznutzer wurde im Grundbuch nicht eingetragen, obwohl die Gemeinde hierzu gem. § 47 Abs. 7 NBauO verpflichtet war und immer noch ist.
Die Anträge zur Eintragung einer solchen Baulast wurden aktuell vonseiten der Gemeindeverwaltung und des Bürgermeisters Handtke abgelehnt.
Jetzt nutzen Bürgermeister Handtke und die Gemeindeverwaltung diese Lastenfreiheit aus, um die Grundstücke auch an Dritte lastenfrei und zum Marktpreis zu verkaufen. Damit wollen sie die Gemeindekasse aufbessern.
Und das auf Kosten der Bewohner, welche zwischenzeitlich auf diesen Grundstücken mit Zustimmung des Gemeinderates Garagen gebaut hatten.
Man könnte hier von einer gefühlten Enteignung sprechen.
Die betroffenen Bewohner verklagen jetzt die Gemeinde.
Dieses Vorgehen der Gemeindeverwaltung könnte auch den Tatbestand des Betruges erfüllen.
Es fehlen einem einfach die Worte.
Auf der Gemeinderatssitzung am 18.06.2026 befragte Willibald Müller im Rahmen der Bürgerfragestunde einzelne Gemeinderatsmitglieder zu diesem Thema. Und siehe da: Kein Gemeinderatsmitglied kannte diese geschilderten Umstände. Nur der Bürgermeister und der Verwaltungsangestellte waren im Bilde.
Den anwesenden Postwegbewohnern wurde vonseiten der Verwaltung erklärt, dass die Gemeinde Eigentümerin dieser Grundstücke sei und sie damit machen könne, was sie wolle.
Die Stellplatzinhaber und Garagenbesitzer würden zudem diese Flächen kostenlos nutzen. Für die Unterhaltung, Versicherung und dem Winterdienst wollen sie nichts bezahlen, so der geäußerte Vorwurf.
Willibald Müller entgegnete, dass die Stellplatzinhaber nichts umsonst von der Gemeinde haben wollen.
Er bot an, eine Umlage für die anfallenden Kosten bei den Stellplatzinhabern zu erheben oder die Stellplätze für den symbolischen Preis von 1,00 € an die Berechtigten zu verkaufen.
An diesem Abend sollte eigentlich im Rat über den Verkauf der Stellplatzgrundstücke beraten und entschieden werden.
Dieser Tagesordnungspunkt wurde aufgehoben, vielleicht auch weil dem Gemeinderat die Klage von unserer Seite bekannt gegeben wurde.

Kommunalwahl 2026
Liebe Einwohner Neu Wulmstorfs!
Im September 2026 dürfen wir den Bürgermeister und den Gemeinderat neu wählen. Achten Sie bitte darauf, wer Ihre Interessen vertritt:
SPD und CDU lehnten unser Bürgerbegehren zum Erhalt des Freibads für die nächsten 20 Jahre ab. Sie wollen auch die Stellplatzgrundstücke im Postweg verkaufen.
Die Grünen und die Linke haben unser Bürgerbegehren nicht unterstützt. Sie möchten jetzt ein neues ökologisches Freibad bauen.
FDP und Mitglieder der UWG haben unser Bürgerbegehren unterstützt. Sie sind gegen einen Verkauf der Stellplatzgrundstücke im Postweg, so wie es die Gemeinde vorhat.
Sie haben drei Stimmen bei der Wahl des Gemeinderates:
Geben Sie bitte eine Stimme für das Freibad und
eine Stimme für die Postwegbewohner!
V.i.S.d.P.: Willibald Müller, Neu Wulmstorf (parteiunabhängig)
Zu erreichen sind wir per E-Mail weiterhin unter:
ellerbroek.9700@web.de
